Ein winziges schwedisches Dorf steckt in vier Elementnamen
Terbium ist eines von vier Elementen, die ihren Namen derselben kleinen Grube bei Stockholm verdanken – ein Ortsname, der sich tiefer ins Periodensystem eingeschrieben hat als die meisten Chemiker. Heute ist das weiche, silbrige Metall nicht Kuriosität, sondern Engpass: Es macht die Magnete in Elektroautos und Windrädern hitzefest und leuchtet grün in Leuchtstoffröhren. Produziert wird es fast nur in China, weshalb die EU es auf die Liste der kritischen Rohstoffe gesetzt hat. Ein Element, das 1843 eher nebenbei auftauchte, hängt nun an industriepolitischen Debatten.
Erbium, Terbium, Yttrium und Ytterbium sind alle nach derselben Grube Ytterby benannt – Terbium entdeckte Carl Gustav Mosander 1843 gemeinsam mit Erbium bei der Untersuchung von Yttrium.
Terbium · Artikel aus Wikipedia, CC BY-SA.